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Nicht vergessen, warme Kleidung!

Warme Pullover und Socken, sowie Gummistiefel sollten dabei sein. Solch ein wetterfester Overall wie auf dem Bild zu sehen, ist ideal. Auch wenn die Sonne scheint und es 20 Grad Celsius hat, auf dem Fjord ist es meist kühler. Man bedenke, schneebedeckte Berge im Hintergrund, wenn von dort der Wind kommt wird es schnell unangenehm.

Sitzkissen.

Oft sitzt man stundenlang im Boot. Das macht das Hinterteil nicht allzulange mit. Ein dickes Sitzpolster kann ich deshalb wärmstens empfehlen.

Was man noch beachten sollte

Das Mitführen von Rettungswesten ist Pflicht! Wir bekamen sie bisher immer von unserem Vermieter. Hat man aber ein eigenes Boot dabei, sollte man auf alle Fälle auch an die Rettungswesten denken. Diese Bestimmung wurde 1992 eingeführt, nachdem ein deutscher Urlauber mit seinem Sohn kenterte und beide ertranken. Auch dieses Jahr hat es wieder einen deutschen Angler erwischt, der ohne Rettungsweste nach dem Kentern des Bootes ertrank.

Das Angeln ist in den Fjorden kostenlos. Nur wenn man Lachs und Meerforelle im Fjord angeln will braucht man eine Lizenz. Die genauen Bestimmungen findet Ihr in der Angelrubrik bei den Norwegen-Freunden.

Auch für die Bootsbenutzung braucht man keinerlei Genehmigungen. Der Vermieter weist einen in den Gebrauch des Motors ein und es kann losgehen. Wer noch nie mit einem Motorboot gefahren ist, sollte trotzdem am Anfang etwas vorsichtig sein, besonders bei Anlegemanövern.

Es hat wenig Sinn, immer mit Vollgas zu fahren. Erstens verbraucht man unnötig viel Benzin und zweitens, man hat ja Urlaub.

Nicht zu weit in die offene See hinausfahren. Immer sehen, daß man innerhalb kürzester Zeit Festland erreichen kann. Unwetter kommen öfters ebenso überraschend wie sie auch wieder verschwinden. Immer wieder werden Todesfälle gemeldet.

Was man auf den Fjorden beachten sollte, sind Fischzuchtanlagen und Bojen. Die Bojen markieren ausgelegte Reusen oder Netze. Immer einen Abstand von mindestens hundert Metern halten! Die Norweger sind sehr tolerant und liebenswürdig. Nur in dieser Angelegenheit verstehen sie keinen Spaß. Man sollte bedenken, daß sie die Reusen und Fischzuchtanlagen nicht zum Gaudie betreiben, sondern ihre Erwerbsquellen sind.

Auf See gilt nicht rechts vor links! Hier hat der Größere und Stärkere Vorfahrt. Also immer schön den großen Schiffen aus dem Weg gehen.

Ich glaube, es ist nicht zuviel verlangt, diese Ratschläge zu beherzigen. Die Fjorde sind groß genug und bieten Platz für alle.

Hinweise von offizieller Seite

Im neuesten Prospekt des norwegischen Fremdenverkehrsamtes "Angeln in Norwegen" wurde auch auf die "Spielregeln" hingewiesen. Ich finde, das sollte man einmal lesen und beherzigen. Ich hoffe, keine Urheberrechte zu verletzen, wenn ich diesen Text hier wiedergebe.

"Norwegen ist reich an Meeresfischen, das ganze Land ist ein Angelparadies. Und niemand hat etwas dagegen, wenn Angler tüchtig Fische fangen und einige Kilo tiefgefroren mit nach Hause nehmen. Doch man sollte sich an die Spielregeln halten. Zu diesen Regeln gehört, dass man die Vorschriften beachtet, beispielsweise untermäßige Fische zurücksetzt und nicht mit lebenden Köderfischen angelt. Auch wird es in Norwegen nicht verstanden, wenn geangelte Fische nicht sinnvoll verwertet werden.

Man darf außerdem nicht vergessen, dass an den Küsten viele Kleinfischer und Nebenerwerbsfischer wohnen, die zumindest teilweise vom Fischfang leben. In der norwegischen Presse wurde schon Kritik laut an bestimmten „Angeltouristen“, die es darauf anlegten, mit Hunderten von Kilo tiefgefrorenen Fischfilets im Kofferraum ihre Heimreise anzutreten. Natürlich gönnen die Norweger den Gästen aus Deutschland, den Niederlanden und Schweden einen schönen dicken Fang. Aber man muss ja nicht gleich kistenweise Fische mitnehmen. Denn wer es übertreibt oder Vorschriften missachtet, der schadet womöglich dem Ansehen der Angler."