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Dieser Komfort hat auch seinen Preis. 450,- NOK, etwas über 50,- Euro müssen wir für eine Nacht bezahlen. Einfachere Hütten bekommt man schon ab 200 NOK, also ab 23,- Euro. Aber wir sind froh, eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden zu haben und gönnen uns eine angenehme Nachtruhe.
Es regnet. Na gut, wir sind ja noch auf der Fahrt. Hauptsache ist, daß das Wetter beim Angeln mitspielt. Trotzdem ist es schade, daß wir die Natur nicht so genießen können, da tiefliegende Wolken uns die Sicht nehmen. Dabei haben wir extra einen Umweg gemacht, um den Dalsfjord zu sehen.
Man stelle sich vor, aus dem Voldafjord ragt der Dalsfjord wie eine schmale Zunge in das Land hinein.
Vielleicht einen Kilometer breit, zu beiden Seiten direkt von hohen Bergen eingeschlossen. Wir können nur ahnen, was für ein Bild sich einem bei schönem Wetter präsentiert.
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Wir nähern uns so langsam dem Endziel unserer Reise. Die letzte Etappe führte uns zum Nordfjord, den wir mit der Fähre überquerten.
Und nun stehen wir in Kaparnes und warten das letzte Mal auf eine Fähre, die uns auf die Insel Gursköy bringen soll. In einer Stunde müßten wir endlich da sein. Sehen können wir die Insel. Man stelle sich einmal vor, wir stehen hier am Wasser, also 2m über dem Meeresspiegel und schauen auf eine Insel, deren höchster Berg 660m hoch ist. Wow. Das ist es, was Norwegen so einmalig macht. Sind wir es in Deutschland gewohnt, von der Küste erstemal einige Hundert Kilometer durch Flachland zu fahren, um Berge zu sehen, so hat man hier beides zur gleichen Zeit.
Man kann baden gehen und wenn man will, eine halbe Stunde später Ski fahren.
In Tjorvag, dem Endziel unserer Reise sind wir endlich, aber wo ist die Hütte, die wir gebucht haben? Es ist wieder einmal so, wie jedes Jahr.
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