mehrmals passieren. Das sollte aber kein Problem darstellen, denn erstens fahren die Fähren in der Urlaubszeit mindestens alle 40 Minuten und zweitens ist auch die Überfahrt ein Erlebnis. Aufpassen muss man in der Mittagszeit zwischen 12.00 und 14.00 Uhr. Da kann es passieren, dass die Fähre nur stündlich fährt.
In Dragsvik angekommen, fahren wir gleich weiter. Wir wollen heute noch mindestens 100km fahren, bis wir uns nach einem Nachtquartier umsehen. Und wieder geht es Serpentinen hoch. Diesmal zum Gaularfjell. Oben angekommen hat man für die Touristen eine Aussichtsplattform angelegt, von der man einen grandiosen Ausblick auf die zurückliegende Strecke und die Berge im Hintergrund hat.
Mit einem normalen Fotoapparat kann man das Panorama gar nicht festhalten. Das letzte Mal versuchten wir es mit mehreren Bildern – das Ergebnis der zusammengesetzten Bilder war nicht so berauschend. Und als feststand, dass es dieses Jahr wieder über das Gaularfjell geht, mußte unbedingt ein 22er Weitwinkelobjektiv her, damit ich die Gelegenheit endlich nutzen und diese Aussicht richtig auf Zelluloid bannen kann.
Weiter geht es durch das Hochland, zu beiden Seiten geschlossene Schneedecke, aber die Straßen sind frei. Es kann noch nicht lange her sein, dass der Winter hier oben vorbei ist. Deutlich sieht man noch die Spuren, wie der Winterdienst die Straße freigefräßt hat. Teilweise sind die Schneewände am Straßenrand über 3 Meter hoch. Und das Ende Mai!
Mittlerweile ist es fast 19.00 Uhr. Es wird langsam Zeit, sich eine Unterkunft für die erste Nacht in Norwegen zu suchen.
Hüttensuche
Wir kommen über Moskog nach Förde und suchen nun schon seit einer Stunde nach einer Hütte. Auf unserer Route kommt in nächster Zeit keine größere Ortschaft, also fahren wir abseits weiter nach Naustdal. Wir hoffen, in dieser größeren Ortschaft fündig zu werden. Die Straße führt direkt am Fördefjord entlang, hohe Berge wiederum zu beiden Seiten, man kann sich gar nicht satt sehen an soviel Natur.
Unsere Vermutungen waren ganz richtig, es ist zwar schon 21.00 Uhr, aber wie schon oft, gab es keine Probleme, eine Unterkunft für die Nacht zu finden. Diesesmal wurden wir nicht auf einem Campingplatz fündig, so wie auf dem Bild (nächste Seite), sondern an einer Tankstelle.
Der Besitzer hat 3 komfortable Hütten auf seinem Grundstück. Sie sind geräumig, sauber, mit Kochecke und 2 Schlafzimmern.
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