Wandert man im Spätsommer, so kann man sich bestimmt an leckeren Beeren, die am Wegrand und auf den Wiesen wachsen, stärken.
Wir nahmen die Strecke Ende Mai und konnten oberhalb des Huldafossen sogar eine kleine Lawine beobachten. Die Strecke führt dann entlang eines Wildwassers, ziemlich am Ende der Wanderung führt eine Brücke über das Wasser.
Eine große Wiese war für uns das Ziel der Wanderung. Ein mächtiger Felsbrocken zog meinen Neffen unwiderstehlich an und musste »bestiegen« werden. Die Schneewand oberhalb des Huldafossen scheint ein Ausläufer des Fresvikbreen zu sein. Lt. Höhenkarte hat dieser eine Höhe von 1648m.

Zurück geht es denselben Weg. Den Rucksack mit der mitgebrachten Verpflegung haben wir auf dem Hinweg schon zurückgelassen, er lag natürlich noch an Ort und Stelle und wir genossen das Mitgebrachte und die gewaltige Landschaft um uns herum in aller Ruhe. Auf den Berggipfeln gegenüber lagen noch einige Meter Schnee.
Alles in allem war es ein schöner Wandertag und ein Tipp für alle, die am mittleren Sognefjord ihren Urlaub verbringen.
Extratipp:
Ist man schon in dieser Gegend, so empfiehlt sich in Vangsnes ein Besuch der Fritjov-Statue. Diese steht auf dem Hügel nahe des Fähranlegers und ist in ein paar Minuten zu erreichen. Sie ist ein Geschenk des dt. Kaisers Wilhelm II. an die Norweger. Wilhelm II. kann man wohl als den ersten großen Norwegenfan Deutschlands bezeichnen.
Ebenso sehenswert ist die Hopperstad - Stabkirche, zu finden in Vik – nur 500m von der Hauptstraße entfernt. Die Kirche wurde ca. 1130 erbaut und ähnelt der Burgund-Stabkirche. In der Saison ist sie von 9:00-19:00 Uhr zu besichtigen. Eintritt kostete im Jahr 2000 40,-NOK
Stand: Mai 2000
Jens Piske (Text, Fotos)
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