
Von hier gelangt man (roten Pfeil beachten!) über felsigen und glitschigen Untergrund steil hinab in die dunkle Vertiefung hinter den Wasserfall. Der Pfad ist durch einen Zaun gesichert und daher ungefährlich, stellenweise ist jedoch wegen der überhängenden Felsen »Kopf einziehen« geboten!

Der Aufenthalt hinter dem Wasserfall ist durchaus etwas Besonderes, obwohl auch der Steindalsfoss (bei Norheimsund/Hardanger) sowie der Tvinnefoss (bei Randabygd am Rv 613, Stryn) eine ähnliche Attraktion darstellen. Der Rückweg verläuft identisch.
Nachsatz: Als wir am 18. Mai 2002 diese kleine Wanderung machten, hörten wir, dass ein polnischer Tourist, Mitglied einer Wandergruppe, am Tag zuvor am Storseterfoss tödlich verunglückt war. Er habe oberhalb des Falls zu intensiv auf die talwärts strömenden Wassermassen geschaut, sei dabei unweigerlich immer näher an den Abgrund geraten, schließlich abgestürzt und in einem etwa 5 Meter tiefen, nicht zugänglichen Gumpe am Fuße des Falls zum Liegen gekommen, erzählte uns ein Einheimischer. Der Reisegruppe fiel das Verschwinden des jungen Mannes erst bei ihrer Rückkehr ins Tal auf.
Am nächsten Tag sahen wir, dass ein Hubschrauber stundenlang schwere Sandsäcke von einem Lagerplatz am Rv 63 zum Storseterfoss transportierte. Der Versuch, das Wasser mit Hilfe der Sandsäcke oberhalb des Falls zu stauen, misslang jedoch. Daraufhin wurde der Bach aufwändig umgeleitet. Erst nach der »Trockenlegung« des Wasserfalls konnten Taucher die Leiche des jungen Mannes bergen.
Herzlichen Dank an Per und Line!!
Stand: 18. Mai 2002
Gitta Doebert (Text)
Line R. (Fotos)
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