Tipps für Angler: Uferangeln in Norwegen Teil 1
In mehreren Teilen möchte ich Euch einige Tipps geben, wie das Angeln ohne Boot auch in Norwegen viel Spaß bereitet.
Es gibt zwei erfolgreiche Arten, wie man von Land aus angeln kann:
- Spinnangeln mit einem Blinker, Spinner, Twister...
- oder mit einem Paternostersystem
Entscheidend ist natürlich auch die Frage, wo man angelt. Von einem Steg, einer Brücke, Sandstrand oder Steinküste aus.
Beginnen wir heute mit dem Spinnangeln:
Es wird immer empfohlen, den Köder zuerst mal auf den Grund sinken zu lassen. Damit werden einige bestimmt schon böse Erfahrungen gemacht und einiges an "Material" verloren haben. Aber ein Dorsch ist eben ein Grundfisch. Ich selbst wende diese Methode auch nur dort an, wo mir die Beschaffung des Meeresgrundes bekannt ist. Auf sandigen Untergründen hatte ich damit gute Erfolge - auf steinigem Grund sind Verluste unvermeidlich.
Eine Ausnahme bildet das Angeln vom Steg oder einer Brücke aus. Hier hat man nicht ganz so viele Verluste. Gerade direkt unter dem Steg tummeln sich gern mal größere Fische.
Wer hingegen gern auf Seelachs und andere Schwarm- oder Mittelwasserfische angelt, sollte den Köder eben auch dort, im Mittelwasser bewegen.
Bei beiden Methoden ist ein Fischen mit Twistern am Erfolgreichsten. Den Köder kurz abfallen lassen, wieder anziehen, abfallen lassen usw...
Den Tratsch von der richtigen Farbenwahl beim Blinker oder Twister, halte ich für Unsinn.
Liebe Angler, setzt doch einfach auf den fängigsten Köder, den es gibt - den Naturköder!!!
Nimm einen Twisterkopf mit etwa 20-30g und an den Haken macht Ihr ein Stück Köder. Wer sich jetzt fragt, wo er denn einen solchen Twisterkopf herbekommt, kann auch folgende Methode verwenden:

Da bleibt der Fischerfolg normalerweise nicht lange aus. Diese Erfahrungen habe ich schon oft gemacht. Eine Ausnahme würde ich beim Makrelenangeln machen. Hierbei sollte auf die Farbe grün gesetzt werden.
Einfach aber erfolgreich!
Soviel zum Spinnangeln. Bis zum nächsten Mal!
MR, 15.03.2005







